Dienstag, 16. März 2010

Trends rund um die Automatisierung der Wertschöpfungskette

Trends rund um die Automatisierung der Wertschöpfungskette

Auch 2010 ist ist das Thema Kostendruck für viele Unternehmen virulent. Neben einem effektiveren Beschaffungsmanagement besonders im nicht-strategischen Bereich kommt dabei auch der Optimierung der Wertschöpfungskette eine wichtige Bedeutung zu. Automatisierte Prozesse und damit einhergehend sinkende Prozesskosten bieten zentrale Möglichkeiten zur Kostensenkung.

Allerdings wird dies in der Regel vor allem auf Fertigungsprozesse bezogen – Supportprozesse werden häufig bei der Suche nach Optimierungspotenzial übersehen. Gerade der Umgang mit Dokumenten ist häufig nicht im Fokus, in vielen Unternehmen wenig automatisiert und verursacht kumuliert hohe Kosten. Besonders der Bereich der Rechnungsbearbeitung sowie die vorgelagerten Prozesse mit dazugehörigen Dokumenten – von Bestellungen über Auftragsbestätigungen und Lieferscheinen – bieten hohes Optimierungs- und Einsparpotenzial. Weiterhin profitieren Unternehmen durch die Automatisierung auch von einer höheren Transparenz der einzelnen Vorgänge.

Um eingehende Dokumente schnellstmöglich bearbeiten zu können, werden verstärkt Klassifizierungs- und Indizierungslösungen eingesetzt. Diese erkennen die Dokumententypen und steuern sie in die entsprechenden Prozesse. Nicht zuletzt werden zunehmend zentrale Informationsplattformen zum Tragen kommen. Von Lösungen wie Microsoft SharePoint aus lassen sich Informationen aus verschiedenen Quellen einsehen, bearbeiten und verteilen sowie komplette Geschäftsabläufe via Workflow steuern.

Oliver Hoffmann, Geschäftsführer der ReadSoft GmbH, nennt die wesentlichen Trends in diesem Umfeld:

Trend 1: Administration zentralisieren
Immer mehr Unternehmen setzen auf die Zentralisierung von Geschäftsprozessen, um die Potenziale in puncto Effizienz und Kosteneinsparungen weiter auszuschöpfen. Gerade international tätige Firmen bündeln ihre administrativen Kräfte und die Investitionen in den Auf- und Ausbau von Shared-Service-Centern und deren Infrastruktur. Eine typische Unternehmensfunktion, die zentralisiert und ausgelagert wird, ist die Rechnungseingangsbearbeitung. Neben deutlich mehr Transparenz profitieren Unternehmen auch von einem besseren Cashflow- Management.

Trend 2: Medienbrüche beseitigen
Auf der Basis einer flexiblen Plattform, mit der sich individuelle Workflows zu verschiedenen Dokumententypen gestalten lassen, können Unternehmen ihre Geschäftsprozesse von der Bedarfsanfrage bis hin zur Rechnungsbuchung weitgehend automatisieren. Dabei müssen dann die gleichen Daten im Verlauf des Prozesses nicht mehr wie früher immer wieder neu aufgesucht und erfasst werden. Das Ziel ist, schon bei der Beschaffung Aufträge und Bestelldaten so anzulegen, dass mit den Rechnungsdaten darauf Bezug genommen werden kann. Der automatisierte Abgleich der erfassten Daten mit den Informationen im ERP-System beschleunigt die Abläufe erheblich. Im Idealfall kann so eine Rechnung ohne manuelle Intervention automatisiert durchgebucht werden. Dies ist sogar für Bestellungen von Dienstleistungen möglich, wie etwa die Beauftragung von Maler- und Gärtnerarbeiten oder auch von Taxifahrten.

Trend 3: Investitionskosten minimieren
Kernkompetenzen intensivieren und administrativen Overhead abbauen – das ist die knappe Erfolgsformel für alle Unternehmen, die auf On-Demand-Lösungen setzen. Die Einführungs- und Betriebskosten solcher Lösungen sind sehr niedrig. Daher ist dieses Modell besonders attraktiv für kleine und mittelständische Unternehmen. Die monatlichen Aufwendungen sind steuerlich sofort absetzbar, so dass sich der Return on Invest im Vergleich zu Inhouse-Lösungen zeitnah erreichen lässt. Darüber hinaus reduziert sich das Geschäftsrisiko, da die Softwaremodule und Services je nach Nutzung abgerechnet werden. Die Anwender bleiben somit sehr flexibel, wenn der Bedarf sich verändert. Zudem ist sichergestellt, dass über das On-Demand-Konzept stets modernste Technik und neueste Funktionalitäten zur Verfügung stehen.

Trend 4: Eingangsdokumente und Kanäle bündeln
Um Lieferscheine, Rechnungen und ähnliche Belege noch effizienter verarbeiten zu können, müssen die Dokumente aus allen Eingangskanälen zuverlässig erkannt und an die entsprechenden Stellen gesteuert werden können. Lösungen zur Klassifizierung und Indizierung haben sich bewährt, um – ähnlich einem Trichter – die entsprechenden Dokumente zunächst gebündelt aufzunehmen und dann direkt nach Dokumententypen und Zuständigkeiten weiterzuleiten. So wandern die Dokumente entsprechend ihres jeweiligen Typs auch direkt in elektronische Archive, sodass die gesetzliche Aufbewahrungspflicht und Revisionssicherheit gewährleistet bleiben. Parallel werden die Dokumente in die jeweiligen Aufgabenpools von Sachbearbeitern und Kundenbetreuern geleitet, die somit Bestellungen, Kundenschriftwechsel, Adressänderungen, Rechnungen oder Reklamationen zeitnah bearbeiten können. Eine bessere Verteilung, die straffere Abwicklung und damit einhergehend eine optimierte Servicebereitschaft gegenüber Kunden und Lieferanten sind das Ergebnis.

Trend 5: Collaboration-Plattformen als Informationszentrale
Eine einheitliche Informationsbasis, die abteilungsübergreifend zur Verfügung steht, ermöglicht in den Unternehmen zunehmend eine bessere Zusammenarbeit verschiedener Bereiche. Als eine der wesentlichen Collaboration-Plattformen positioniert sich die Microsoft-Technologie SharePoint in den unterschiedlichsten Ausprägungen in Unternehmen. Für das neue Jahr ist nun die Version „SharePoint 2010“ angekündigt, die diesen Trend zusätzlich verstärken wird. Der SharePoint als Dreh- und Angelpunkt für Daten, Informationen und komplexe Geschäftsprozesse, Aufgaben und deren Erledigung bietet herausragende Möglichkeiten, die in Unternehmen noch viel zahlreicher ausgeschöpft werden sollten. Daraus ergeben sich unter anderem Potenziale für eine effektivere Unterstützung der Prozesse im Rechnungswesen. 

Über ReadSoft:
Das Lösungsportfolio von ReadSoft adressiert den kompletten Purchase-to-Pay-Prozess von der Bestellanmeldung bis hin zum Begleichen von Rechnungen. Mit den Modulen der ReadSoft-Suite lassen sich die Prozess-Schritte durchgängig und automatisiert abwickeln. Für den Anwender entsteht so zusätzlicher Nutzen und Flexibilität in der SAP-Lösungsplattform.

ReadSoft ist marktführender Anbieter von Software im Bereich automatisierte Dokumentenprozesse. Hauptsitz der Gruppe ist Schweden, wo das Unternehmen auch an der Börse notiert ist. Weltweit sind bei ReadSoft 450 Mitarbeiter beschäftigt. Insgesamt gibt es über 6.000 Installationen von ReadSoft-Lösungen. In Deutschland ist die ReadSoft GmbH seit 1996 am Markt. Zu den Kunden von ReadSoft zählen sowohl mittelständische Unternehmen wie auch zahlreiche Großunternehmen und Konzerne. Teilweise erfolgt die Verarbeitung der Dokumentenprozesse in Shared-Service-Strukturen.

(Quelle: PM, ReadSoft)


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Freitag, 12. März 2010

MVZ - Standortkoordinator/-in (RHÖN-KLINIKUM AG)

MVZ - Standortkoordinator/-in
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MVZ Service Gesellschaft mbH


Die RHÖN-KLINIKUM AG ist Marktführer auf dem Sektor der Gesundheitsdienstleistungen mit bundesweit über 50 Kliniken. Als Tochtergesellschaft der RHÖN-KLINIKUM AG betreiben wir derzeit in acht Bundesländern 29 Medizinische Versorgungszentren mit unterschiedlichen Fachrichtungen.


Für unsere Medizinischen Versorgungszentren in Niedersachsen (Standorte Herzberg am Harz, Nienburg, Uelzen und Wittingen) suchen wir Sie in Voll- oder Teilzeit als

MVZ – Standortkoordinator/in


Ihre Aufgaben:
- Operative Betreuung und Organisation unserer Medizinischen Versorgungszentren  vor Ort
- Ansprechpartner in allen organisatorischen, logistischen und administrativen Belangen für das ärztliche und nicht-ärztliche Personal des MVZ’s sowie für die beteiligte Klinik
- Steuerung der betriebswirtschaftlichen Prozesse
- Strukturierung und Optimierung von Verwaltungsabläufen im MVZ
- Betreuung der Öffentlichkeitsarbeit im MVZ
- Weiterentwicklung der ambulant-stationären Zusammenarbeit
- Ansprechpartner für die zuständige Kassenärztliche Vereinigung
- Lokale Organisation von MVZ-Erweiterungen
- Projektbezogene Tätigkeiten in Abstimmung mit der MVZ Service Gesellschaft mbH

Ihr Profil:
- Abgeschlossene Berufsausbildung im Gesundheitswesen (Pflegedienst, ambulante medizinische Versorgungseinrichtungen o.ä.); erste Berufserfahrung
- Gute Kenntnisse des ambulanten Leistungssektors und der neuen Versorgungsformen sowie lokaler Versorgungsstrukturen
- Grundkenntnisse in der ambulanten Vergütungsstruktur und Abrechnung
- Erste Führungserfahrungen sind wünschenswert
- Gute MS-Office-Kenntnisse
- Team- und zukunftsorientierte Persönlichkeiten mit selbstsicherem Auftreten
- Problemlösungsfähigkeit, Organisationstalent, Belastbarkeit, Dienstleistungsorientierung, Kommunikations- und Durchsetzungsfähigkeit

Wir bieten:
- ein interessantes und anspruchsvolles Tätigkeitsfeld in einem modernen Umfeld
- die Möglichkeit zur Mitgestaltung eines zukunftsweisenden Versorgungskonzeptes
- attraktive Vergütungsregelungen

Sind Sie interessiert? Dann richten Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe des möglichen Eintrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellungen bitte an die

MVZ Service Gesellschaft mbH
Frau Nina Ludewig
Weinberg 1
31134 Hildesheim
mvz@mvz-servicegesellschaft.de

Noch Fragen ? – Dann stehen wir Ihnen telefonisch unter 05121 / 89 4980 gerne zur Verfügung.

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Sana Kliniken setzen auf Standardisierung in der Beschaffung

Dipl.-Ing. Ulrike Hoffmann, Bereichsleiterin Strategischer Einkauf Investitionsgüter der Sana Kliniken AG, stellte deren Ansatz einer „Strategieoptimierten Beschaffung“ vor. Zum Zug kommt dabei ein dreistufiges Modell. Stufe 1 (Grundstufe) deckt die Standardbeschaffungen ab. Herzstück ist ein Katalog von Standardgeräten, die frei beim Hersteller zu Sana-Konditionen angeboten werden. Entsprechende Rahmenverträge im Medizintechniksektor unterhält die Sana hier mit rund 100 Lieferanten, so Hoffmann. Beispielhaft nannte sie die Unternehmen Völker
und Stiegelmeyer (Betten), Völker, Trilux, Siemens (Patientenzimmer), Dräger (Narkose), GE (Beatmung), Medtronic (Defibrillatoren), B. Braun (Infusionstechnik), Karl Storz/Richard Wolf (MIC, Endo) und Maico (Hörscreening).

Stufe 2 befasst sich mit Schwerpunktprojekten. Im Mittelpunkt steht hier das Großgerätegeschäft (MRT, Imaging; OPDeckenleuchten u.ä.) auf Grundlage des gemeinsamen Einkaufs von gleichartigen Geräten mit verbindlichen Zusagen.

Darüber stehen dann noch individuelle Beratungskonzepte (Stufe 3). Sie nannte auch einige Zahlen, was die erzielten Kostenvorteile bei der Beschaffung auf Basis von Standardisierung und großen Einkaufsvolumina angeht: Großgeräte - 18 %, Sonografie -29,9 %, C-Bögen -19,2 %, Monitoring -22,6 %, Beatmung/Narkose -45,9 %, Mobiles Röntgen -23,6 %.

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Sana Kliniken AG legt erneut zweistellig zu

  • Rekordjahr: Umsatz wächst im vierten Jahr in Folge
  • Aktionäre statten Sana mit weiterem Kapital aus
  • Für Privatisierungen aufgestellt
  • Konzerntarifvertrag beteiligt Mitarbeiter am Erfolg
  • Vernetzung als Zukunftsperspektive

Beflügelt durch eine erfolgreiche Akquisitionsbilanz sowie ein organisches Wachstum von mehr als 7 Prozent punktete die Sana Kliniken AG im Geschäftsjahr 2009 mit einem Umsatzwachstum um 18 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro. Ingesamt wurden 1.150.000 Patienten behandelt, was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 16 Prozent entspricht. Der Klinikkonzern beschäftigte 2009 über 19.000 Mitarbeiter. Das sind 16 Prozent mehr als 2008. Die Anzahl der Auszubildenden in über 30 Berufen kletterte um 18 Prozent auf 1.100. Trotz der Integration zweier Großkliniken mit erheblichem Sanierungsbedarf stieg der Konzernüberschuss um 11 Prozent auf 40,3 Millionen Euro. Maßgeblichen Anteil am Umsatzwachstum hatte die erfolgreiche Eingliederung der Gesundheitseinrichtungen in Hameln sowie des Seenland Klinikums in Hoyerswerda. Mit der Übernahme von 74,9 Prozent der Anteile an der norddeutschen Regio-Klinikengruppe mit 140 Millionen Euro Jahresumsatz zum 01.01.2010 konnte Sana die größte Klinikprivatisierung des Jahres 2009 für sich entscheiden. Nach dem Rekordjahr 2009 will das Unternehmen weiterhin zweistellig wachsen: „Die starke Basis des abgeschlossenen Geschäftsjahres erlaubt uns einen optimistischen Ausblick auf 2010“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Philippi. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Sana-Umsatz auf 1,5 Milliarden Euro zulegen.

In der ersten Reihe Platz genommen

Zu den 39 konzerneigenen Kliniken trägt Sana die unternehmerische Verantwortung für weitere 10 Krankenhäuser in Minderheitsbeteiligungen  (die nicht vollkonsolidiert werden) und Managementverträgen mit einem Umsatz von 500 Millionen Euro jährlich. Damit verantwortet der Klinikbetreiber eine Größenordnung von 1,8 Milliarden Euro Umsatzvolumen. Sana hat mit seinen innovativen Kooperationsformen in der ersten Reihe der „Top 4 privaten Klinikbetreiber“ Platz genommen.

Kapitalbasis weiter verbreitert

Sana ist eine strategische Beteilung der privaten Krankenversicherungen. Die Eigner unterstützen den nachhaltigen Wachstumskurs und statteten die Sana Kliniken AG zum Bilanzstichtag mit weiterem Kapital in Form von Genussrechten über 64 Millionen Euro aus. Dadurch erhöht sich das zur Verfügung gestellte Eigenkapital auf 184 Millionen Euro. „Diese Form der Eigenkapitalbeschaffung ermöglicht es, flexibel und bedarfsgerecht Eigenkapital von den Aktionären abzurufen“, so Finanzvorstand Thomas Lemke. Sana profitiere nach den Worten ihres Finanzvorstands von deutlich niedrigeren Eigenkapitalkosten. Gleichzeitig könne das Unternehmen auf tatsächliche Marktbedarfe reagieren, unabhängig von den Privatisierungszyklen im deutschen Krankenhausmarkt. Eingebettet in die Aktionärsstruktur der privaten Krankenversicherungen nutzt das Unternehmen die daraus erwachsenden Spielräume für eine langfristige Ausrichtung und Wertsteigerung.

Liquidität und Kreditwürdigkeit sichern unternehmerischen Erfolg

Die Einhaltung der selbst vorgegebenen Liquiditätsziele prägten auch 2009 die Finanzierungsstrukur. Der operative Cashflow konnte erneut gesteigert werden, um 14,9 Prozent auf 106,7 Millionen Euro. Die so erwirtschafteten liquiden Mittel wurden für umfangreiche Investitionen eingesetzt. Die Verschuldungskennziffern und damit verbunden die Kreditwürdigkeit entwickelten sich weiter positiv und resultieren in einem Net Gearing von 38,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 60,4 Prozent. Die Kapitaleffizienz der Sana Kliniken AG spiegelt sich in einem RoCE (Return of Capital Employed) von 16,8 Prozent wider. „Wir sind investitionsfähig“, so Thomas Lemke. Sana hat im abgelaufenen Geschäftsjahr knapp 100 Millionen Euro in Klinikneubauten und Medizintechnik-Innovationen investiert, 8,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
 
Entscheidender Faktor ist das Personal

„Die Demographie beschert uns immer mehr und ältere Patienten, sie beschert uns aber auch dramatische Personalengpässe“ ist Dr. Philippi überzeugt. Auf der Unternehmens-Agenda stehe dieses Thema ganz oben. Mit der Umsetzung der Konzerntarifverträge habe Sana einen wesentlichen Schritt hin zu einheitlichen Arbeitsbedingungen im Sana-Konzern getan. Um mehr als 50 Millionen Euro sind die Personalkosten gestiegen und liegen damit 8 % über dem Vorjahr. Das Ziel, die Mitarbeiter am Erfolg zu beteiligen, ist erreicht worden. Weitere Schritte werden 2010 folgen, um den Bedürfnissen insbesondere des ärztlichen und pflegerischen Nachwuchses Rechnung zu tragen. Karriereplanung, Weiterbildungsmöglichkeiten, Familienfreundlichkeit des Arbeitsplatzes, aber auch das Etablieren neuer Berufsbilder seien unverzichtbar für einen erfolgreichen Wettbewerb um qualifizierte und motivierte Mitarbeiter.

Ausblick für 2010

„Der Privatisierungstrend wird 2010 voranschreiten, unser neues Modell der Minderheitsbeteiligungen hat sich als Angebot an die Kommunen  etabliert“, stellt der Vorstandsvorsitzende Philippi fest. Mit ihrem innovativen Kooperationsansatz, einer verlässlichen Personalpolitik und dem klaren Bekenntnis zur sozialen Verantwortung der Krankenhäuser sei Sana im Wettbewerb gut aufgestellt. Der Konzernchef sieht für die Gesundheitswirtschaft noch erhebliche Wachstumspotentiale und Zukunftsperspektiven: „Das Gesundheitswesen wird in seinen Chancen für den Arbeitsmarkt, seiner Innovationsfähigkeit und dem technischen Fortschritt weit unterschätzt.“ „Sana ist fähig und willens, diese Chancen zu nutzen. Man werde auch künftig auf vernetzte Versorgungsformen und kooperative Modelle setzen.“

Finanz-Highlights 2009 / 2008

Zahlen und Fakten 2009 / 2008

Durch Übernahme der Regio Kliniken ab 2010 plus 3 Kliniken und 2 Seniorenheime.


Meilensteine 2009

  1. Sana schließt mit Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und Ärztegewerkschaft Marburger Bund einen konzernweiten Tarifvertrag
  2. Kieser und Sana gehen neue Wege bei der Gesundheitsförderung
  3. Sana beteiligt sich am Klinikum Hoyerswerda
  4. Neue Bandscheibenprothese (welche die Natur zum Vorbild hat) nach dreijähriger Entwicklung in Sommerfeld implantiert
  5. Klinik-Neubau in Bad Wildbad geht in Betrieb
  6. Sana investiert 61 Millionen Euro in den Düsseldorfer Neubau
  7. Neue Oberschenkelprothese aus Lübeck stößt in den USA auf breites Interesse, um kriegsversehrte Soldaten zu behandeln
  8. Managementvertrag mit Airport Klinik München geschlossen
  9. Sana übernimmt Regio-Kliniken des Kreises Pinneberg
  10. Erstes Kompetenzcenter für Chefarztberufungen gegründet

Für Rückfragen:
Sana Kliniken AG
Susanne Heintzmann
Pressesprecherin
Tel.: (089) 678204-340
Fax: (089) 678204-153
E-Mail: susanne.heintzmann@sana.de

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Beschluss zum klinischen Konzept der Salzlandkliniken

Ambulante Versorgung in Staßfurt wird ausgebaut

Landrat Gerstner und Aufsichtsratsvorsitzender Bieling präsentieren Beschluss zum klinischen Konzept der Salzlandkliniken

VON ANGELIKA ADAM, 10.03.10, 17:32h, aktualisiert 10.03.10, 19:22h
BERNBURG/MZ. Der Streit um die Zukunft der Salzlandkliniken und speziell des Krankenhauses Staßfurt ist beigelegt. Das klinische Konzept für die medizinischen Einrichtungen ist am Dienstagabend im Aufsichtsrat einstimmig bestätigt worden. Das Konzept sieht den Erhalt der bisherigen Standorte Aschersleben, Bernburg, Schönebeck und Staßfurt und eine Spezialisierung auf bestimmte Leistungsangebote vor.

Wie Landrat Ulrich Gerstner (SPD) Mittwochmittag die Presse informierte, war das Konzept von den kaufmännischen und ärztlichen Geschäftsführern der Kreiskliniken Aschersleben-Staßfurt, des Klinikums Bernburg und des Klinikums Schönebeck in einer mehrstündigen Beratung abgestimmt worden. Die Betriebsratsmitglieder hätten es zunächst zur Kenntnis genommen, der Betriebsratsvertreter habe dann auch im Aufsichtsrat zugestimmt.

Für den Standort Staßfurt, so der Landrat, seien im stationären Bereich drei Innere Abteilungen - Kardiologie (Herz-Kreislauf-Erkrankungen), Gastroenterologie (Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der mit diesem Trakt verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse) und Diabetologie (ärztliche Fachrichtung, die sich mit der Behandlung des Diabetes mellitus beschäftigt) - sowie die zentrale palliativmedizinische Versorgung (Versorgung Schwerstkranker) für den gesamten Salzlandkreis vorgesehen. Eine fünfte Station sei für die Errichtung eines Linksherz-Kathedermessplatzes in Kombination mit einer koronaren Care unit (Überwachungseinheit) geplant. "Hier orientiert die Konzeption auf einen externen Investor und Betreiber", erklärte Gerstner.

Im OP-Bereich in Staßfurt soll künftig nur noch ambulant operiert werden. Die Internistische Notfallambulanz, die Radiologie, Neurologie, die Orthopädische Praxis, die Unfallchirurgische Praxis, die Dialyse und die Diabetische Praxis sowie die Psychiatrische Tagesklinik werden weiterhin das Leistungsangebot in Staßfurt ergänzen. Darüber hinaus dienen sie als Einweisportal für die weiteren Standorte Aschersleben, Bernburg und Schönebeck. Am Bernburger Standort soll die Versorgung der geriatrischen Patienten vorbereitet werden. Wie Gerstner einschränkte, sei dazu aber noch die Genehmigung des Landes erforderlich. Ebenso abhängig von Fördermitteln des Landes ist die Erweiterung der OP-Kapazität in Aschersleben und die Aufgabe des Standortes Bad Salzelmen. Die Innere Abteilung soll komplett nach Schönebeck verlagert werden.

Sowohl Landrat Ulrich Gerstner (SPD) als auch Aufsichtsratsvorsitzender Gerald Bieling (CDU) äußerten sich zufrieden über das Konzept. "Die Einwohnerzahl im Salzlandkreis sinkt rapide, der Ärztemangel ist schon jetzt akut und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Kliniken sind schwerer geworden. Deshalb geht der Prozess der Spezialisierung weiter. Nur so können wir auch in Zukunft die Qualität der medizinischen Versorgung im Salzlandkreis sichern", ist sich Gerstner sicher. "Der Aufsichtsrat sieht in einer gesicherten Zukunft neben den strukturellen Veränderungen auch wirkungsvolle Maßnahmen zur Kostensenkung als unbedingt erforderlich an", ergänzte Bieling, der "froh ist, dass das Konzept einstimmig beschlossen wurde".

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Donnerstag, 11. März 2010

Zentrale Beschaffungswesen Paracelsus-Kliniken Deutschland

Das Zentrale Beschaffungswesen ist die strategische Einkaufsabteilung der Paracelsus-Kliniken Deutschland. Das ZBW verfolgt vorrangig folgende Aufgaben:

  • Standardisierung
  • Produkt- und Lieferantenbewertungen
  • Abschluss von Rahmenverträgen
  • Beschaffungsmarktforschung
  • Controllingaufgaben und Wirtschaftlichkeitsanalysen
  • Auswahl und Empfehlung geeigneter Beratungsunternehmen
  • Beratung „vor Ort“
  • Leitung von Arbeitskreisen

Der wichtigste Hebel für den effizienten Einkauf der Klinikgruppe besteht in der Standardisierung von Produkten und Dienstleistungen. Dabei achtet das ZBW darauf, dass die Anzahl der Lieferanten begrenzt ist, denn jeder Lieferant erhöht die Komplexität und verursacht Kosten. Unsere Einkaufsstrategie berücksichtigt neben der Produktqualität, der Produktverfügbarkeit und dem Preis vor allem solche Partner, die besondere Problemlösungen rund um das Produkt anbieten können.

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Mittwoch, 10. März 2010

RHÖN-KLINIKUM AG mit erfolgreicher Anleiheemission

RHÖN-KLINIKUM AG

RHÖN-KLINIKUM AG mit erfolgreicher Anleiheemission

Nicht zur Veröffentlichung oder Verteilung an US Personen oder in den USA oder einer anderen Jurisdiktion in der Angebote oder Verkäufe von Wertpapieren der RHÖN-KLINIKUM AG gesetzlich verboten sind.

 

Die RHÖN-KLINIKUM AG hat heute eine Anleihe mit einem Volumen von € 400.000.000 und einer Laufzeit von sechs Jahren erfolgreich am Markt platziert (ISIN XS0491047154). Der Kupon der Anleihe beträgt 3,875% und der Ausgabekurs wurde bei 99,575% festgelegt. Die Anleihe wird mit einer Stückelung von € 1.000 angeboten. Der Emissionserlös dient der Refinanzierung bestehender Finanzverbindlichkeiten sowie allgemeiner Unternehmenszwecke.

Mit der Durchführung der Transaktion waren Credit Suisse Securities (Europe) Limited, UniCredit Bank AG und die WestLB AG als Joint-Bookrunner beauftragt. Zur Vorbereitung der Transaktion hat die RHÖN-KLINIKUM AG eine Roadshow durchgeführt und dabei rund 100 Investoren in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien getroffen.

Die Anleihe war mehr als zwölffach überzeichnet. Die deutliche Überzeichnung hat dazu geführt, dass der Spread mit 125 bps leicht unter der Vermarktungsspanne von 130 bis 135 bps festgelegt werden konnte. Insgesamt haben rund 350 Investoren aus über 25 Ländern gezeichnet. Regional lag der Schwerpunkt der Nachfrage auf Deutschland (39%), UK/Irland (23%) und Österreich/Schweiz (14%). Bei Fondsmanagern wurden mehr als 50%, bei Banken, Sparkassen und Volksbanken insgesamt rund 35% sowie bei Versicherungen 6% platziert.

„Mit dieser Anleiheplatzierung im internationalen Kapitalmarkt haben wir unsere Finanzierungs- und Investorenbasis spürbar verbreitert. Die hohe Nachfrage nach unserer Anleihe unterstreicht das besondere Stellung und die Vorreiterrolle der RHÖN-KLINIKUM AG im Kapitalmarkt“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der RHÖN-KLINIKUM AG Wolfgang Pföhler.

Die RHÖN-KLINIKUM AG wird von Moody’s mit Baa2 eingestuft. Das Rating ist mit einem stabilen Ausblick versehen.

RHÖN-KLINIKUM AG
Ihr Kontakt:

Boris Tramm
Head of Investor Relations
Telefon: (09771) 65-1318 Telefax: (09771) 65-1736
E-Mail: boris.tramm@rhoen-klinikum-ag.com

Esther Walter
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Konzern
Tel.: (09771) 65 - 1322 Fax: (09771) 65 - 1820
E-mail: esther.walter@rhoen-klinikum-ag.com

Diese Veröffentlichung darf weder direkt noch indirekt in die oder in den Vereinigten Staaten (einschließlich ihrer Territorien, Schutzgebiete, Bundesstaaten und des District of Columbia) verbreitet werden.
Diese Veröffentlichung stellt weder ein Angebot noch den Teil eines Angebots zum Kauf oder zur Zeichnung noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren dar.
Die hierin erwähnten  Schuldverschreibungen der RHÖN-KLINIKUM AG dürfen nicht in den Vereinigten Staaten oder an US Personen angeboten oder verkauft werden, es sei denn, sie sind registriert oder von der Registrierungspflicht gemäß dem U.S.-amerikanischen Securities Act von 1933 in der jeweils gültigen Fassung (der "Securities Act") befreit. Die Schuldverschreibungen sind nicht und werden nicht gemäß dem Securities Act registriert und werden in den Vereinigten Staaten nicht angeboten, verkauft oder geliefert. Die Schuldverschreibungen unterliegen unter anderem US Steuerrecht. 


 
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