Freitag, 27. August 2010

IQM Newsletter 0810

TOP-Themen
IQM Peer Review Verfahren 2010…mehr
Veröffentlichung der QSR-Ergebnisse…mehr
Kurz notiert
Wissenschaftlicher Beirat von IQM…mehr
Patientensicherheit im Focus…mehr
Verbreitung des IQM-Indikatorensatzes…mehr
IQM-Mitgliederversammlung…mehr
DKG veröffentlicht Positionspapier zur „Qualitätsdarlegung und
Qualitätssicherung mit Routinedaten“…mehr

Posted via email from Blog "Gesundheitswirtschaft"

Montag, 23. August 2010

GHX Europe und P.E.G. führen neue Softwareanwendung für Katalogmanagement im deutschen Gesundheitsmarkt ein | Management-Krankenhaus.de

GHX Europe und P.E.G. führen neue Softwareanwendung für Katalogmanagement im deutschen Gesundheitsmarkt ein

20.08.2010

Seit Ende Juni 2010 ist das neue Content Management System GHX Nexus für alle P.E.G. Plus Mitgliedskrankenhäuser zugänglich. GHX Nexus vereinfacht den elektronischen Abgleich von Preis- und Produktinformationen, indem Vertragsdaten von Krankenhäusern und Lieferanten zentral für den Einkauf zugänglich gemacht werden. Damit erreicht die P.E.G. Einkaufsgemeinschaft- und Betriebsgenossenschaft eG eine eindeutige Verbesserung des Informationsflusses innerhalb des Bestellwesens.

Um die Effizienz des Datenflusses und die Prozessoptimierung seiner Mitgliedskrankenhäuser zu steigern, hat die P.E.G. nun ihre Preisdaten über die GHX Nexus Anwendung zentral und elektronisch zugänglich gemacht. GHX Nexus wird als Produktinformationssystem sowohl von allen PEGplus-Häusern als auch vom P.E.G. Zentraleinkauf und den Lieferanten genutzt. Die Mitgliedshäuser können auf über 120 Infosätze, wie zum Beispiel Verträge und Preislisten zugreifen. So wird gewährleistet, dass günstigere Konditionen im Einkauf auch letztendlich wahrgenommen werden können.

Über GHX Nexus
GHX Nexus ist eine neue Lösung für das Katalog- und Preismanagement im Gesundheitswesen. Eine Reihe von mühsamen und manuellen Einzelschritten wurde in einem einzigen elektronischen Prozess zusammengeführt. Mit der Softwareanwendung können alle Beteiligten der Versorgungskette Änderungen bei Produkt-, Preis- und Vertragsdaten einsehen. Über eine zentrale Benutzeroberfläche werden die Daten gemeinsam verwaltet und alle Arbeitsprozesse abgewickelt. Damit wird der zeitnahe und flexible Zugriff auf Informationen erheblich vereinfacht.

  • Abhängig von der Anforderung des jeweiligen Krankenhauses können Katalogdaten vom Einkauf hochgeladen und automatisch mit den vollständigen Daten aus den Katalogen der Lieferanten abgeglichen werden. Alternativ werden, wie bei der P.E.G., Lieferantendaten auf Krankenhausseite gesichtet und gegebenenfalls korrigiert.
  • Kundenspezifische Kataloge werden durch den Import verschiedener Datenversionen (u.a. nationale, regionale und lokale Vertragsvereinbarungen) erstellt.
  • Artikel- und Preiskataloge lassen sich online je nach Konfiguration zusammen mit verschiedenen Geschäftspartnern pflegen und aktualisieren, zum Beispiel mit Ergänzungen aus den Lieferkatalogen (Produktbeschreibungen und -bilder, Maßeinheiten, Klassifikationen, Sicherheitsinformationen).
  • Automatische Meldefunktionen und Filter helfen pro-aktiv bei der Aktualisierung von Daten, zum Beispiel bei Veränderungen von Artikeln oder Preisen, und erleichtern gleichzeitig den Informationsfluss zu diesen Änderungen.


GHX Nexus ist so konzipiert, dass alle gängigen internationalen Supply Chain Standards im Gesundheitswesen abgebildet werden können. So zeigt das System zum Beispiel sofort an, inwiefern ein Produkt nach GS1 GTIN oder dem deutschen eCl@ss System spezifiziert ist.

Mit Markteinführung von GHX Nexus in Deutschland knüpft die eBusiness-Plattform GHX Europe an den Erfolg der in Großbritannien bereits etablierten Softwarelösung an. GHX Nexus wurde dort erstmalig 2007 bei der North West Commercial Collaborative Agency (NWCCA), einer Großeinkaufsgemeinschaft mit Sitz in der Nähe von Manchester, eingesetzt. Heute wird das Produkt von 34 Krankenhausgemeinschaften in ganz Großbritannien mit insgesamt 29.000 Betten für das elektronische Katalogmanagement genutzt.

„Mit der Einführung von GHX Nexus können unsere Mitgliedshäuser die Verwaltung ihrer Katalogdaten effizienter gestalten. Über eine einzige Softwarelösung können sie schnell Informationen mit unserem Zentraleinkauf oder - indirekt - den Lieferanten austauschen und so Prozesse verbessern. Durch die Vereinfachung der Arbeitsprozesse profitieren alle Beteiligten von einem optimierten und umfangreichen Informationsaustausch", so Kai Becker, Projektleiter für eCommerce bei P.E.G.

P.E.G. führt als traditionsreichste und mitgliederstärkste Einkaufs- und Betriebsgenossenschaft Deutschlands die Nexus Softwareanwendung erstmalig zusammen mit der europäischen GHX Europe ein. „Mit unserer Zusammenarbeit können wir die Vorteile von GHX Nexus als innovative Lösung für das Datenmanagement im Krankenhausbereich nun auch dem deutschen Markt zugänglich machen", so David Kerr, President von GHX Europe. „Damit wollen wir eine Basis für Effizienzsteigerungen und letztlich für eine bessere Versorgung im Gesundheitswesen in Deutschland schaffen."

Posted via email from Blog "Gesundheitswirtschaft"

Sonntag, 22. August 2010

Entwicklung einer Internet-Konzeption für Krankenhäuser - Diplomarbeit

Einleitung:

Makrotrends wie Leistungsexplosion, Patientenemanzipation, Kostenexplosion, Budgetrestriktionen sowie Fragmentierung der Wertschöpfungskette sind einige Problemfelder des Gesundheitswesens. Das einzelne Krankenhaus muss sich also, will es als Dienstleistungsunternehmen mittelfristig erfolgreich sein, in Zukunft dem Markt und folglich auch der Konkurrenz in immer stärkerem Maße stellen. Das lang praktizierte reaktive Verhalten sollte der Orientierung am Management-Gedankengut im Sinne von aktivem Planen, Entscheiden, Handeln und Kontrollieren weichen. Zunehmend bestimmen Marktregeln - Mechanismen von Angebot und Nachfrage - die Entwicklungen im Gesundheitswesen. Die Krankenversorgung von gestern muss sich zur Gesundheitsdienstleistung von morgen wandeln.

Für die Krankenhäuser bedeutet dies ein geeignetes Instrumentarium zu finden, welches proaktiv an der Gestaltung seiner eigenen Zukunft und insbesondere an einer positiven Kundenausrichtung mitwirkt. Exakt hier setzt das Internet als innovatives Marketing-Instrument an. Wird das "Konzept Internet" von Krankenhäusern frühzeitig erkannt und richtig eingesetzt, eröffnen sich diesen neue Chancen, die weit über konventionelle Marketingmethoden hinausgehen.

Gang der Untersuchung:

Im Anschluss an die Einführung werden im zweiten Kapitel zur Bestimmung eines eindeutigen Bezugrahmens und der Festlegung detaillierter Begriffsbestimmungen die Grundlagen des Internet beschrieben und die für das Marketing wesentlichen Dienste erläutert. Kapitel drei stellt die Verbindung zwischen Internet und Marketing her. Dabei werden neue Möglichkeiten des Marketing unter Einbeziehung des Internet aufgezeigt sowie die Notwendigkeit einer Internet-Präsenz für Krankenhäuser herausgearbeitet. Kapitel zwei und drei bilden die Grundlage für den darauffolgenden Hauptteil der Arbeit.

Im vierten Kapitel wird ein speziell auf Krankenhäuser zugeschnittenes Internet-Konzept entwickelt. Dabei werden zu Beginn strategische Ausrichtungen festgesetzt sowie interne und externe Voraussetzungen aufgezeigt. Im Anschluss daran erfolgt die konzeptionelle Planung des Internet-Auftritts, die die Entwicklung eines Homepage-Vorschlags einbezieht. Darauffolgend werden weitere notwendige Schritte zur Präsenz im Internet erläutert sowie die Finanzierung des Auftritts angesprochen. Kapitel vier ist als Leitfaden zu verstehen, der den zukünftigen Realisierungsprozess begleiten soll. Kapitel fünf fasst die Erkenntnisse der vorangegangenen Kapitel thesenförmig zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Inhaltsverzeichnis:

Posted via email from Blog "Gesundheitswirtschaft"

Samstag, 21. August 2010

Online-Leitfaden zu Textilien/Wäsche in Krankenhaus und Pflegeeinrichtungen

Spezialisten der Hohenstein Institute haben gemeinsam mit Experten aus Wäschereibetrieben und der Maschinen- und Hilfsmittelindustrie einen Leitfaden zu „Textilien in Pflegeeinrichtungen“ erstellt. Dieser fasst standardisierte Regelungen für den Umgang mit Textilien in Alten- und Pflegeheimen zusammen und trägt damit zur Hygienesicherheit bei. Der Leitfaden steht als Onlineversion einer Loseblattsammlung zur Verfügung und erlaubt die Navigation innerhalb des Textes sowie das Weiterspringen zu ergänzenden Informationen im weltweiten Netz über Direktlinks. Die Verfasser fordern ausdrücklich dazu auf, Kommentare und Wünsche per eMail (p.klein@hohenstein.de) einzuschicken, da der Leitfaden laufend weiterentwickelt wird. Quelle: www.bibliomed.de

Der Leitfaden kann über die Webadresse wäschereien.de erreicht werden.

mehr unter http://www.waeschereien.de

Posted via email from Blog "Gesundheitswirtschaft"

Mittwoch, 18. August 2010

Krankenhaus Rating Report 2010 Zusammenfassung

<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><body xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">

Posted via email from Blog "Gesundheitswirtschaft"

DEGEMED Newsletter (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V.)

Führungswechsel - Neuer Vorstand setzt auf Kontinuität und Qualität

Berlin. Mit großer Mehrheit hat die Mitgliederversammlung der DEGEMED am 26. Juli einen neuen Vorstand und eine neue Geschäftsführung gewählt. Der Wechsel war nach personellen Veränderungen im Bereich der Führungsspitze des Verbandes notwendig geworden. Zum neuen Vorstandsvorsitzenden und Nachfolger von Ellio Schneider, Geschäftsführer der Waldburg-Zeil Kliniken GmbH & Co. KG, wählte die Versammlung Hartmut Stern, Mitglied der Geschäftsleitung der Rudolf Presl Klinik Bavaria Verwaltungsgesellschaft mbH. Seine bisherige Funktion als Vorsitzender der Mitgliederversammlung übernimmt Dietgrim Reene, Geschäftsführer der Median Kliniken GmbH & Co. KG (Mitte-Süd), der bereits Sterns Stellvertreter in diesem Amt war. Neue Stellvertreter für das Amt des Vorstandsvorsitzenden sind Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der Rehazentren der DRV Baden-Württemberg gGmbH (1. stellv. Vorsitzende), und Volker Behncke, Geschäftsführer der AWO Gesundheitsdienste gGmbH (2. stellv. Vorsitzender). Als Beisitzer wurden Hermann Buhlert, Geschäftsführer der Klinik am See Reha-Fachklinik Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, sowie Horst Gollée, Geschäftsführer der Gollée GmbH & Co. KG, in ihrem Amt bestätigt. Neu im Vorstand ist als Beisitzer Thomas Bold, Geschäftsführer der Marcus Klinik Bad Driburg GmbH & Co. KG.

Neuer Geschäftsführer im Amt

Gleichzeitig mit dem neuen Vorstand wählte die Mitgliederversammlung der DEGEMED auch eine neue Geschäftsführung. Hier übernimmt Max Lux, der zuvor als Geschäftsführer der Rehazentren der DRV Baden-Württemberg gGmbH die Position des 1. stellvertretenden Vorsitzenden der DEGEMED innegehabt hatte, den Staffelstab von Dr. Wolfgang Heine.

Posted via email from Blog "Gesundheitswirtschaft"

Krankenhausstatistik: Privatisierungstrend hält an

Berlin – Im Jahr 2009 wurden 17,8 Millionen Patienten stationär im Krankenhaus behandelt und damit 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das geht aus der Krankenhausstatistik des Statistischen Bundesamts hervor, die heute auf der Basis vorläufiger Ergebnisse präsentiert wurde.

Der Aufenthalt im Krankenhaus dauerte für die Patienten durchschnittlich 8,0 Tage – und somit erneut weniger als im Vorjahr (8,1 Tage). 

Die Zahl der Krankenhäuser blieb mit 2.080 nahezu gleich. Während die Anzahl der Häuser in öffentlicher Trägerschaft von 665 auf 649 und in freigemeinnütziger Trägerschaft von 781 auf 768 sank, stieg die Zahl der privaten Krankenhäuser von 637 auf 663 und lag somit erstmals über der Zahl der kommunalen Krankenhäuser. 

Bei der Anzahl der Betten sind die öffentlichen Krankenhäuser mit 245.066 von insgesamt 503.422 Betten jedoch nach wie vor führend. Die Bettenzahl in freigemeinnützigen Häusern lag 2009 bei 174.782 und diejenige in privaten Häusern bei 83.574 Betten. 

Auffallend ist der Trend bei der Rechtsform der kommunalen Häuser. Seit 2002 sank die Zahl der öffentlich-rechtlich geführten kommunalen Krankenhäuser von 586 auf 267 im vergangenen Jahr, die Bettenzahl in diesen Häusern sank von 217.388 auf 107.315. Demgegenüber stieg die Zahl der privat-rechtlich geführten kommunalen Krankenhäuser von 231 im Jahr 2002 auf 382 im Jahr 2009, die Anzahl der Betten stieg in diesen Häusern von 80.646 auf 137.751. 

Die Auslastung der Krankenhausbetten insgesamt lag mit 77,5 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres (77,4 Prozent). Mit 79,1 Prozent hatten dabei die kommunalen Krankenhäuser die höchste und die freigemeinnützigen mit 75,6 die niedrigste Auslastung. 

2009 arbeiteten 817.000 Vollkräfte in einem Krankenhaus, davon 130.000 im ärztlichen und 687.000 im nichtärztlichen Dienst. Im ärztlichen Dienst stieg die Zahl der Vollkräfte somit um 1,6 Prozent und im nichtärztlichen Dienst um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 

In den 1.240 Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen dauerte ein stationärer Aufenthalt im Durchschnitt 25,3 Tage und damit so lange wie im Vorjahr. Die Bettenauslastung lag mit 81,7 Prozent etwas, nämlich 0,4 Prozentpunkte über der des Vorjahres. Öffentliche Einrichtungen hatten dabei die höchste Auslastung (90,4 Prozent), private Einrichtungen die niedrigste (79,2 Prozent). 

Im Gegensatz zu den Krankenhäusern hat sich das Versorgungsangebot bei den Vorsorge‑ und Rehabilitationseinrichtungen zugunsten öffentlicher Einrichtungen verschoben. Nach wie vor stehen aber zwei Drittel aller Betten (115.000) in einer privat geführten Vorsorge‑ beziehungsweise Rehabilitationseinrichtung und nur 30.000 Betten in einer öffentlich getragenen Einrichtung.

 In den Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen arbeiteten im vergangenen Jahr 8.000 Vollkräfte im ärztlichen Dienst und 86.000 Vollkräfte im nichtärztlichen Dienst, darunter 21.000 Pflege-Vollkräfte. Quelle: aerzteblatt.de

Posted via email from Blog "Gesundheitswirtschaft"